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Der 5. März naht …

Am 5. März wollen Neonazis den 69. Jahrestag der Bombardierung Chemnitz‘ durch westalliierte Bomberverbände wieder dazu nutzen, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in ihrem Sinne zu verdrehen und ihre menschenverachtende Ideologie auf die Straßen zu tragen. Zur Vorbereitung auf die Gegenproteste wird es am Donnerstag zur Kompott-Vokü nochmal ein kleines Demo 1×1 geben. Am Freitag Nachmittag soll sich dann an gleicher Stelle inhaltlich mit den Geschichtsrevisionismen von rechts auseinandergesetzt werden. Wie im Alternativen Veranstaltungskalender zu lesen ist, sicherlich „auch in Hinsicht auf das Geschehen am diesjährigen 5. März ganz interessant ;-)

27.02. | 20 Uhr | Kompott | Demo 1×1 und Vokü
28.02. | 16 Uhr | Lesecafé Odradek | Vortrag und Vesper

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am kommenden Montag jährt sich zum 69. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Neben der jährlich stattfindenden städtischen Gedenkveranstaltung im Park der Opfer des Faschismus wird der Chemnitzer Auschwitz-Überlebende Justin Sonder am späten Nachmittag ein Buch über seine Lebensgeschichte im soziokulturellen Zentrum Querbeet vorstellen.
Als Jugendlicher zur Zwangsarbeit nach Auschwitz deportiert, schloss er sich dort einer kommunistischen Widerstandsgruppe an. Durch Zufall überlebte er mehrere Selektionen und zwei Todesmärsche. Nach dem Krieg arbeitete er als Kriminalpolizist in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt.

Montag, 27. Januar:
10 Uhr | Gedenken an die Opfer des NS | Park der Opfer des Faschismus
17 Uhr | Lesung mit Justin Sonder | Querbeet

Nachtrag: Wem es vergönnt war, der Buchvorstellung beizuwohnen, kann sich (neben dem Erwerb des Buches) in einer älteren Zeitungsreportage über Justin Sonders Leben informieren.

Den Jahrestag der Auschwitz-Befreiung nimmt am Freitag auch das reanimierte Antifa-Café Pablo zum Anlass, um mit euch anhand einer spielfilmartigen Dokumentation der Frage nachzugehen, wie sich das Weiterleben für jüdische Kinder darstellte, deren Familien ermordet wurden und die als Opfer nicht weiter unter den Tätern leben wollten.

*Update* Die Veranstaltung des Café Pablo wird auf (bisher) unbestimmte Zeit verschoben.

Freitag, 31. Januar:
18 Uhr | Café Pablo: „Befreit, was nun? Das Schicksal jüdischer Kinder“ | Kompott

Ankündigungstext der Buchpräsentation mit Justin Sonder: (mehr…)