Archiv der Kategorie 'Lokal'

22.11. – Rassistischer Kundgebung entgegenstellen

Für den kommenden Samstag mobilisiert die rassistische Facebook-Gruppe „Chemnitz wehrt sich“ zu einer Kundgebung am Karl-Marx-Kopf . Dass das insofern nicht schlecht sein muss, als dort selbst die braunste Birne auch schon mal vom Stein der Weisen getroffen werden kann, sollte genug Ansporn zu Gegenaktionen sein. Das Bündnis Chemnitz Nazifrei hat für 14 Uhr zu Gegenprotesten aufgerufen.

22.11. | 14 Uhr | Karl-Marx-Kopf | RassistInnen die Stirn bieten!

Aktuelle Infos findet ihr hier.

Raus auf die Straße….!

Das Bündnis Chemnitz Nazifrei ruft für Freitag, den 23. Mai 2014, zu einer Demonstration gegen Rassismus, Rechtspopulismus und soziale Ausgrenzung auf.

Angesichts des rassistischen Wahlkampfs und dem Versuch die AfD als eine dauerhafte, rechtspopulistische Partei in Deutschland zu etablieren, finden wir es richtig und wichtig ein paar Tage vor der Europa- und Kommunalwahl dieses Zeichen zu setzen.

Start der Demonstration ist 16:30 auf dem Lessingplatz im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg. Die Demonstration führt danach über die Hainstraße, Dresdner Straße, Bahnhofstraße zum Rathaus. Dort ist gegen 18 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant.

Demoflyer

Chemnitzer Neonazi-Kameradschaft verboten

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) ist kaum aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zurück, da verbietet er die Chemnitzer Neonazikameradschaft. Gerade hatte er sich in den Emiraten noch über die „Intensivierung der polizeilichen Zusammenarbeit“ informiert, da ging er daheim schon zum „nächsten Schritt gegen den Rechtsextremismus“ über, weil die Neonazi-Kameradschaft sich in „klarer Gegnerschaft zu den »Demokraten«“ befunden habe. Die Emirate, die auf dem sog. „Demokratie-Index“ Platz 149 von 167 belegen, scheinen hingegen mit ähnlichen Aktionen der sächsischen „Sicherheitsbehörden“ nicht rechnen zu müssen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International stellt dort zwar „nach wie vor“ die alltäglich gesetzliche Diskriminierung von Frauen sowie anhaltende „Ausbeutung und Missbrauch“ von ausländischen Arbeitsmigrant*innen fest. Doch der sächsische Innenminister „freut“ sich über die gute Zusammenarbeit sächsischer und emiratischer Polizisten, denn: „davon profitieren alle: die Polizisten durch internationale Erfahrung und die Bürger beider Länder durch gut geschulte Polizisten, die für ihre Sicherheit sorgen.“ Darüber werden sich die „90 Regierungskritiker und Menschenrechtsverteidiger“, die laut Amnesty „ohne Anklage oder Gerichtsverfahren in Haft“ sitzen, sicherlich weniger freuen.

„Nationale Sozialisten Chemnitz“ verboten

Im Vollzuge des Verbots der Neonazi-Kameradschaft „Nationale Sozialisten Chemnitz“ (NSC) durchsuchten gestern Polizeikräfte in den Morgenstunden (mehr…)

Aktionskarte für den 5. März

Hier die Aktionskarte des Bündnis Chemnitz Nazifrei:

Bei der Demo der DGB-Jugend auf der Stollberger Straße werden noch Menschen gebraucht ;-)

Wichtiges für Infos und Antirepression:
EA-Nummer: 0162 / 3753811
Ticker: http://www.afaticker0503.info/
Twitter: https://twitter.com/5maerz (hashtag: #5maerz)
Infotelefon: 01573 / 1595075

Wir freuen uns auf alle, die den Nazis heute einen weiteren Grund zum Trauern bescheren wollen und schließen mit einer noch immer gültigen Ansage des antifaschistischen Aufrufs des vorletzten Jahres:

Es ist keine Gruppe zu klein sich den Nazis und dem städtischen Gedenken in der ihr angenehmen Art und Weise entgegen zu stellen. Es gilt strategisch günstige Punkte zu finden, miteinander zu kooperieren und sich nicht von der Polizei verletzen zu lassen. Den Teilnehmenden des Naziaufmarsches, als dem sozialen Unterstützungsnetzwerk von mordenden »Zellen«, ist in aller Deutlichkeit klar zu machen, dass sie weder an diesem Tag noch sonst etwas auf der Straße verloren haben. Ziel ist die Verhinderung des Aufmarsches der Neonazis. Das städtische Gedenken ist […] geschichtsrevisionistisch […] und [ein] untauglicher Versuch der Auseinandersetzung mit Nazis.

Der 5. März naht …

Am 5. März wollen Neonazis den 69. Jahrestag der Bombardierung Chemnitz‘ durch westalliierte Bomberverbände wieder dazu nutzen, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in ihrem Sinne zu verdrehen und ihre menschenverachtende Ideologie auf die Straßen zu tragen. Zur Vorbereitung auf die Gegenproteste wird es am Donnerstag zur Kompott-Vokü nochmal ein kleines Demo 1×1 geben. Am Freitag Nachmittag soll sich dann an gleicher Stelle inhaltlich mit den Geschichtsrevisionismen von rechts auseinandergesetzt werden. Wie im Alternativen Veranstaltungskalender zu lesen ist, sicherlich „auch in Hinsicht auf das Geschehen am diesjährigen 5. März ganz interessant ;-)

27.02. | 20 Uhr | Kompott | Demo 1×1 und Vokü
28.02. | 16 Uhr | Lesecafé Odradek | Vortrag und Vesper