11. September – Wir vergessen nicht!

Heute gedenken wir dem chilenischen Arzt und Präsidenten, Salvador Allende, sowie den zehntausenden Linken, Gewerkschaftern und Anhängern der demokratisch gewählten Regierung, die von der faschistischen Miliärjunta, mit Unterstützung der USA, ermordet wurden.
Allende

Salvador Allende (26. Juni 1908 – 11. September 1973) war der Präsident Chiles und versuchte mittels demokratischer Prinzipien in Chile, ein von extremer Armut breiter Bevölkerungsteile geprägtes Land, eine sozialistische Gesellschaft aufzubauen.

Am 11. September 1973 machten die USA, zu dieser Zeit geführt von Richard Nixon (bekannt für den Einsatz von Flächenbombardements gegen die Zivilbevölkerung in Vietnam) deutlich, was Sie von Demokratie halten, wenn das Ergebnis ihren Interessen zu wider läuft:

Unter der Führung des rechtsradikalen Generals Augusto Pinochet putschte ein Teil des Militärs gegen die Regierung und riss innerhalb kürzester Zeit die Macht im Lande an sich.

Den Erfolg des Putsches hatten die chilenischen Faschisten vor Allem der großzügigen finanziellen, militärischen und medialen Unterstützung der CIA zu verdanken.
So finanzierte die CIA bereits seit den 1960er Jahren antikommunistische Propaganda und bereitete den Weg für den Putsch.

So wurde der, gegenüber der Regierung loyale, Generalstabschef René Schneider vor dem Putsch durch chilenische Rechtsradikale ermordet.
Die Sturmgewehre dafür kamen von der CIA.

Während der Jahre der Militärjunta wurden zehntausende Menschen ermordet, in Konzentrationslager gepfercht und in Kellern der Geheimpolizei bestialisch gefoltert.

Wir gedenken den Opfern der Junta.

Compañeras und Compañeros, ihr seid nicht vergessen!
Venceremos!