69 Jahre Befreiung – der Countdown läuft

Der 8. Mai – Tag der Befreiung.

Zweifelsfrei einer der wichtigsten Gedenk- bzw. Feiertage der neueren Geschichte.

Interessant ist dieser Tag, neben seiner historischen Bedeutung, auch deshalb, weil die Interpretation dieses Datums, viel über das Geschichtsbild und den politischen Standpunkt des Beteiligten aussagt.

Sovietische Fahne über dem Reichstag

So ist der 8. Mai in fast allen Ländern, die im zweiten Weltkrieg gegen den deutschen Faschismus (und seine Verbündeten) kämpften, ein gesetzlicher Feiertag.
So zum Beispiel in Frankreich, den Niederlanden (05. Mai), Tschechien und der Slowakai.
In der Sowjetunion und dem heutigen Russland wird der 09. Mai als Tag des Sieges gefeiert.
Auch in der DDR war der 8. Mai ein gesetzlicher Feiertag.

In der BRD galt der 8. Mai (also das Ende der Nazi-Barbarei in Europa) dagegen lange Zeit als Tag der Niederlage.

So formulierte Alfred Dregger, NSDAP-Mitglied und Vorsitzender der CDU-Bundestagsfraktion bis 1991 (sic!) :

„Der 8. Mai war die größte Katastrophe der europäischen Geschichte. Und Katastrophen kann mann nicht feiern.“

Besser kann man die Nazi-Kontinuität und den braunen Zeitgeist in der BRD nicht darlegen.

Für uns ist natürlich klar:

8. Mai heißt Befreiung!
Befreiung der von den Nazis besetzten Länder.
Befreiung der Insassen von Gestapo-Folterkellern sowie Vernichtungs- und Konzentrationslagern.

8. Mai heißt aber auch Sieg!
Militärischer Sieg über den Faschismus in Europa.
Sieg über die Mörder von Millionen von Menschen weltweit.
Zerschlagung der NSDAP und ihrere militärischen Strukturen.
Vereitelung des Versuchs die Sowjetunion, als ersten sozialistischen Staat der Welt, auszulöschen.

Also eindeutig ein Tag zum Feiern!

Um die Wartezeit zu überbrücken, werden wir unter der Kategorie „Namen des Sieges!“ jeden Tag einen Menschen vorstellen, der am Kampf gegen den Faschismus beteiligt war, und dessen Leben in einem kurzen Text portraitieren.

Stay tuned….